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Meister aller Klassen
Was macht ein Festival unverwechselbar? In diesem Fall eine beispiellose Zahl kleiner "Meisterkonzerte" in den unterschiedlichsten Spielstätten. Mitglieder der Berliner Philharmoniker zeigen darin allein oder in eigens formierten Ensembles, was den Kern dieses Orchesters ausmacht: unverwechselbar meisterhafte Künstlerpersönlichkeiten. Sie bringen Baden-Baden zum Klingen.

„Die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker passen durch ihre neue Struktur perfekt zur wieder erwachten Kulturstadt Baden-Baden", sagte Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser bei der Vorstellung des ersten Programms. Damit meinte er besonders die „Meisterkonzerte“ der neuen Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker. Sie finden täglich zwischen dem 23. März und dem 1. April 2013 an verschiedenen Orten in Baden-Baden statt. Ob allein, in eigens für diese Osterfestspiele gebildeten Ensembles oder in bereits bestehenden Ensembles der Berliner Philharmoniker: die Musikerinnen und Musiker haben sich für ihr neues Festival in Baden-Baden eine Menge ausgedacht.
Fast immer sind die Programme auf den Spielort oder die Passions- und Osterzeit bezogen. Da erklingen Haydns „Sieben letzte Worte Jesu am Kreuz“ ebenso wie romantische Cellomusik oder der „Philharmonische Salon“ in Baden-Baden, der sich dem Schaffen der berühmten Sängerin, Komponistin und Pädagogin Pauline Viardot in Baden-Baden um 1865 widmet.

Wie vielseitig die Mitglieder der Berliner Philharmoniker in ihrem Schaffen sind, mag das Konzert von Geiger Holm Birkholz und Tänzerin Emi Hariyama am Montag, 25. März 2013 um 14 Uhr im Museum Frieder Burda zeigen: Auf dem Programm stehen eigene Kompositionen von Holm Birkholz unter dem Titel „Im Echo der Stille – Meditative Bilder“.
Der Solo-Cellist und Medienvorstand der Berliner Philharmoniker Olaf Maninger sagt: „Als Orchestermitglied begeistert es mich besonders, dass das Orchester sich in so vielfältiger Form bei unseren neuen Osterfestspielen präsentieren kann. Neben der Tatsache, dass man hier die rare Möglichkeit hat, uns Oper spielen zu hören, kommt auch die gerade bei den Berliner Philharmonikern so wichtige Kammermusik nicht zu kurz.
Und dass die Orte, an denen die Meisterkonzerte erklingen werden, nicht zufällig gewählt sind, mag das Beispiel „Forentiner-Saal“ zeigen. Heute gehört er zum berühmten Baden-Badener Casino. Im 19. Jahrhundert begeisterte hier unter anderem Niccolo Paganini sein Publikum – ganz allein mit seiner Geige.

